Initiator*innen + Kontakt

„ZÄHL DAZU ist unser Beitrag für den politischen Dialog, belastbare Aussagen für die Verhandlungsführung der Branche und validierte Ergebnisse für die Strategien von morgen."

Sacha Ritter, Geschäftsführer IGVW

Wer steckt dahinter? Die Beauftragung der Studie erfolgt durch die IGVW, der Interessengemeinschaft der Veranstaltungswirtschaft. Ein Zusammenschluss von Verbänden mit der gemeinsamen Aufgabe das Fundament für die Zukunft aller Agierenden der Branche zu legen. Die grundsätzlichen Säulen dabei sind Bildung, Standards, Research und Kooperation.

Für die IGVW stehen Weiterentwicklung, ein lebhafter Diskurs und wissenschaftliche Auseinandersetzung mit dem Tagesgeschäft der Veranstaltungswirtschaft im Fokus.

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Kontakt

Gemeinsam stehen wir hinter der Studie. 
Die Mitglieder der IGVW:

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Fragen und Antworten

01 Warum kommt diese Kampagne erst jetzt? Ist doch viel zu spät! 

Es ist nicht zu spät! Obwohl bereits zahlreiche Hilfsprogramme der Regierung laufen, sind die Akteur*innen der Veranstaltungsbranche nach wie vor in ihrer Existenz bedroht. Viele dieser Programme müssen mindestens noch bis zum Ende des Jahres verlängert werden, sehr wahrscheinlich sogar bis in das Jahr 2022 hinein. Hinzu kommt, dass gerade die Veranstaltungswirtschaft als eine der letzten Branchen ihre geschäftliche Tätigkeit wieder aufnehmen wird. Die Verbände müssen diese Programme in ihren Details im Dialog mit der Politik verbessern. Dafür sind wirtschaftliche Zahlen zur Veranstaltungswirtschaft essentiell. Das gilt für die Länder-, wie für die Bundesebene.  

Die zurückliegenden Verhandlungen mit der Politik haben gezeigt: Aussagekräftige Statistiken sind entscheidend, um Förderprogramme zum Beispiel in Bezug auf den finanziellen Rahmen und entsprechende Zielrichtungen branchengerecht zu gestalten.

Wirtschaftliche Zahlen helfen uns, die einzelnen Bereiche unseres heterogenen Marktes genauer zu beleuchten und zu analysieren. Das hilft, auch in Abgrenzung voneinander, gezielter denen Unterstützung zukommen zu lassen, die wirklich Wirtschaftsförderung benötigen. 

02 Sind die Zahlen "nur" für unsere jetzige Situation in der Coronakrise relevant?

Nein. Wir müssen nicht nur aktuell mit diesen Zahlen verhandlungsfähig sein, sondern auch in Zukunft. Zahlen waren immer schon relevant und werden immer wichtiger. Es ist ein Versäumnis der Veranstaltungswirtschaft, sich bei diesen Fakten bisher nicht so professionell aufgestellt zu haben, wie es andere Wirtschaftssektoren bereits erfolgreich vormachen. Wirtschaftszweige stehen hier auch in einem Wettbewerb miteinander, den wir nicht verlieren dürfen.  

Daher ist diese Studie und ZÄHL DAZU auch keine Eintagsfliege. Wir werden weiterhin verfolgen, wie sich die Zahlen ändern und ob sie mit unseren Erwartungen übereinstimmen, bzw. wo es Abweichungen gibt. Das ist enorm wichtig für die Zukunft unserer Branche. 

03 Warum Zahlen über Unternehmen und Selbstständige sammeln, die es krisenbedingt schon bald nicht mehr geben wird? 

Eine Studie kann und muss mehrere Blickwinkel einer Branche beleuchten. Dazu gehören selbstverständlich oder sogar ganz besonders negative Entwicklungen, die ebenfalls zu analysieren und danach mit möglichen Lösungen zu beheben sind.

Solche Zahlen über das eigene Marktgeschehen müssen erst mal umfangreich und professionell abgefragt werden, um sich ein realitätsnahes Bild über die aktuelle Situation zu verschaffen. Je klarer diese Analyse über positive wie negative Entwicklungen ausfällt, desto schneller und leichter lassen sich wirtschaftliche Verbesserungen für die Zukunft planen oder einfordern. 

Es gibt viele Akteur*innen der Veranstaltungsbranche, die dafür kämpfen, dass die Krise überwunden werden kann. Sie stellen eigene Interessen zurück und handeln im Sinne von uns allen. Für ein langfristiges Gelingen brauchen wir Zahlen. Damit es weiter die Chance gibt, die Veranstaltungswirtschaft in ihrer ganzen Diversität zu erhalten.

04 Was haben wir Soloselbstständigen davon? 

Sichtbarkeit. Vergleich. Chancen.
ZÄHL DAZU wird die Vielfalt der Veranstaltungswirtschaft zeigen. Sie betont die Relevanz des Einzelnen im System und unterstützt die Zuordnung auf bestimmte Bereiche. Außerdem hilft sie finanziell und strukturell das eigene Geschäftsmodell einzuordnen und zu vergleichen. 
  

So wie die Unternehmen profitieren auch Soloselbständige von einer Veranstaltungswirtschaft, die sich ihrer Wirtschaftskraft und Größe bewusst ist. Valide Zahlen und Fakten sind ein Baustein dafür. Nur in einer selbstbewussten Veranstaltungswirtschaft steigen auch für Soloselbständige die Chancen auf Aufträge und wirtschaftliche Sicherheit.  

Gerade Soloselbständige können einer Vorteil aus einer Veranstaltungsbranche ziehen, die sich professioneller aufstellt, wenn es darum geht, die hohe Wertigkeit ihrer eigenen Dienstleistung zu unterstreichen. 

05 Was haben wir Unternehmen davon? 

Lobby. Planbarkeit. Überblick.
Verbände brauchen solch eine wissenschaftliche Grundlage, um für Unternehmen erfolgreiche Interessenpolitik zu betreiben. Nur Verbände, die ihren Markt genau kennen, können sich für ihn adäquat engagieren.  

Der sechstgrößte Wirtschaftszweig in Deutschland braucht verlässliche Zahlen, die ihn auch als solchen ausweisen. Sie stärken das Selbstverständnis, machen aber auch die eigene Relevanz und Vergleichbarkeit zu anderen Wirtschaftssektoren deutlich - regional, bundesweit und international.

Wer den Überblick über den eigenen Branchenmarkt behält, kann sein Unternehmen darin zum Beispiel in Bezug auf Themen wie Transformation, Fachkräftegewinnung oder Digitalisierung optimal aufstellen. 

06 Warum ist die Kampagne von der IGVW?

Die IGVW wahrt die Interessen aller Agierenden der Veranstaltungswirtschaft über die Mitgliedschaft im Verband hinaus. Für Bildung, Standards, Research und Kooperation in einem europäischen Kontext sind ein gemeinsames Auftreten und ein einheitliches Verständnis für Netzwerke notwendig. 

In der IGVW engagieren sich seit vielen Jahren und mit wachsender Anzahl die Verbände der Veranstaltungsbranche. Sie repräsentiert die unterschiedlichen Organisationen, die für die Veranstaltungswirtschaft in all ihren Teilmärkten und Branchenbereichen einstehen. 

07 Warum soll ich diese Studie finanziell unterstützen? Dafür sind doch die Verbände da.

Im Gegensatz zu anderen Wirtschaftszweigen sind in der Veranstaltungsbranche bisher leider nicht einmal die Hälfte der Branchenteilnehmenden in ihren jeweiligen Verbänden vertreten. Sprich: die Verbände sind finanziell nicht so gut aufgestellt, wie sie es gerne wären und können die Auftragssumme nicht alleine stemmen. Trotzdem engagieren sich die Verbände mit ihren vorhandenen Ressourcen und überwiegend im Ehrenamt bereits als Initiator*innen dieser Umfrage.

08 Hilft es auch nur 10€ zu spenden? 

Auch 10 Euro helfen. Genauso wie es hilft, allen, die Du kennst, von der Studie zu erzählen. Von Deiner Situation und warum es wichtig ist, eine Basis für die Zukunft zu legen. Erzähl Deine Geschichte und vielleicht spendet dann noch jemand 10 Euro. Jeder Euro hilft! 

09 Kann ich die Kampagne weiterleiten? 

Du kannst nicht nur, Du sollst sogar. Erzähl allen davon, lade unser Social Media Paket runter und verbreite es im Netz. ZÄHL DAZU!

10 Wie wichtig ist die Teilnahme an der Studie für die Zukunft der Veranstaltungswirtschaft? 

Elementar wichtig! Deine Teilnahme ist genauso wichtig, wie es Deine Leistung für die Branche ist. Die Umfrage und die daraus resultierenden Zahlen sind für uns alle existenziell. Das haben wir nicht zuletzt in den Verhandlungen mit der Politik rund um Förderhilfen während der Corona-Krise festgestellt.

ZÄHL DAZU soll nicht nur jedem von euch zeigen, dass er zu etwas Großem gehört, sondern auch nach außen belegen, dass wir zu den wichtigsten Wirtschaftssektoren Deutschlands zählen. Dafür brauchen wir unbedingt Zahlen aus allen Bereichen und von allen Akteur*innen.

11 Was passiert, wenn zu wenige Leute mit ihren Zahlen herausrücken? 

Dieser Fall darf nicht eintreten. Als sechstgrößter Wirtschaftszweig Deutschlands kann es sich die Veranstaltungsbranche nicht mehr leisten, nicht über valide Zahlen zu verfügen. Wer mitmacht, denkt in der Gesamtheit der Branche und sorgt damit vielleicht sogar für das Überleben einzelner. Es ist DIE Chance jetzt damit zu beginnen, was wir schon viel früher hätten machen müssen. 

12 Werden die Zahlen anschließend der Regierung vorgelegt, um ggf. nochmal zusätzliche Corona-Hilfen zu beantragen? 

Wir werden über die Verhandlungsführung mit den Zahlen an die Regierung gehen. Die Vollbremsung der Branche wird nicht nach einem Jahr beendet sein und die aktuellen Corona-Hilfen werden uns nicht in der Zukunft weiterbringen. Die Zahlen unterstützen dabei, zum Beispiel wie in der aktuellen Krise, Fördermittel umfangreicher und zielgerichteter zu erhalten. Ohne diese Zahlen ist dies nicht oder nur sehr unzulänglich möglich.

Mit der Studie können die Verbände Argumente für mehr Fördermittel faktenbasiert untermauern.
Die Veranstaltungswirtschaft wird auch in naher Zukunft noch unter der Corona-Krise leiden. Umso wichtiger sind belastbare Aussagen, die bei der Forderung nach nachhaltiger Förderung auf Länder- und Bundesebene helfen.  Die Ergebnisse sollen die Politik zu einem starken Bekenntnis für unser Fortbestehen bringen.

Fragen und Antworten über die Studie und die Beauftragten

13 Warum noch eine Studie? Wir haben doch schon die R.I.F.E.L. Studie. 

Die R.I.F.E.L. Studie war der erste Schritt und eine reine Meta-Studie. Die Wissenschaftler haben darin ausschließlich andere Abhandlungen als Quelle ausgewertet und den Fokus auf wirtschaftsbezogene Veranstaltunen gelegt. Außerdem operiert sie mit Zahlen aus den zurückliegenden Jahren.

Die neue Umfrage ist tiefgehender, umfassender, deutlich näher am deutschen Marktgeschehen und ermittelt die aktuellsten Zahlen.  Wir stellen die Fragen, die uns alle voranbringen. 

14 Wer führt die Studie durch? 

Im Auftrag der IGVW erarbeiten Frau Prof. Dr. Cornelia Zanger von der Technischen Universität Chemnitz sowie Frau Dr. Kerstin Klaus die Studie für die Veranstaltungswirtschaft. Beide sind seit vielen Jahren in der Forschung für die Veranstaltungsbranche aktiv und stützen ihre Arbeit auf eine breite Expertise.

An der Technischen Universität Chemnitz hat Frau Prof. Zanger in den letzten 25 Jahren ein Kompetenzzentrum und breites Netzwerk der Veranstaltungsbranche aufgebaut. So wurden u. a. die R.I.F.E.L. Studien zur Veranstaltungssicherheit, zum Eventcatering und zum Expodesign sowie drei Studien zur Fachkräftesituation in der Veranstaltungsbranche erarbeitet. Ebenso wurde die erste Analyse des europäischen Veranstaltungsmarktes 2019 im Auftrag der LiveCom Alliance durchgeführt. Die geplante Studie kann unmittelbar von diesen Erfahrungen und der wissenschaftlich fundierten Herangehensweise profitieren.

15 Wie ist die wissenschaftliche Herangehensweise der Studie? 

Die Studie verknüpft qualitative und quantitative Forschungsansätze. Das heißt, Ergebnisse intensiver Gespräche mit Expert*innen aus den beteiligten Verbänden des IGVW werden in eine standardisierte Onlinebefragung für die Veranstaltungsbranche überführt. Die Befragungsergebnisse werden schließlich statistisch ausgewertet, interpretiert und in einer klaren und verständlichen Visualisierung aufbereitet.

Die Studie greift hierfür auf umfangreiche Recherchen vorliegender Studien zurück und bewertet die Ergebnisse mit Blick auf die Branche insgesamt. Wir zeichnen eine Landkarte der Veranstaltungsbranche und skizzieren die gesamte Branchenleistung.

16 Welche Zahlen und Fakten sammelt die Studie? Welche Ziele verfolgt die Studie? 

Wir wollen eine in der Zukunft tragfähige Abgrenzung der Branche erarbeiten. Wer ist in ihr aktiv? Wer und was vereint uns und was sind die Unterschiede? 

ZÄHL DAZU will die wirtschaftliche Bedeutung der Veranstaltungsbranche beziffern. Dafür erheben wir Aussagen zu Anzahl, Vernetzung und Struktur der relevanten Akteur*innen.

Aus den Ergebnissen werfen wir einen Blick auf die Situation und Perspektive der Branche und schaffen die Grundlage für zukunftsweisende Strategien.

17 Wann liegen die Ergebnisse der Studie vor? 

Wenn die Crowdfundingsumme erreicht wird, können wir direkt mit der Befragung beginnen. Alle Vorbereitungen dazu sind bereits getroffen. Die Onlinebefragung startet am 13. April 2021. Die Phase der Datenerhebung wird anschließend ca. 6 Wochen dauern. Die komplette Studie mit anschaulichen Visualisierungen und Interpretationen liegt bis spätestens Ende August 2021 vor. 

18 Was passiert mit meinen Daten, wie werden sie weiterverarbeitet?

Wir versichern Dir, dass wir alle Informationen und Antworten, die im Rahmen der Befragung erhoben werden, vertraulich behandeln und nicht an Dritte weitergeben. Alle Informationen werden vollständig anonymisiert erfasst und verarbeitet. Es ist technisch nicht möglich, spezifische Daten mit Dir, Deinem Unternehmen oder Deiner Organisation in Verbindung zu bringen.

19 Wer kann die Zahlen der Studie dann anschließend nutzen? 

Alle! Die Zahlen der Studie werden nach der Auswertung der Umfrage veröffentlicht. Sie werden unter anderem auch deshalb erhoben, um der Öffentlichkeit die besondere Bedeutung der Veranstaltungswirtschaft klar zu machen. Sie helfen den Verbänden bei ihrer Interessenpolitik im Sinne der Branche, im Kontakt mit Politik und Medien, aber auch den Unternehmen und Soloselbständigen in ihrem Selbstverständnis der eigenen Branche gegenüber. 

20 Ist das eine einmalige Studie?    

Es braucht künftig jedes Jahr solche Zahlen aus Umfragen und folgenden Studien, um die Bedeutung der Veranstaltungswirtschaft professionell und nachhaltig abzubilden. Diese Studie schafft die Grundlage dafür. 

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